För­dern Tea­me­vents in Escape Rooms die Zusam­men­ar­beit? Ler­nen sich Teil­neh­mer so wirk­lich bes­ser ken­nen? Hen­ry Lo, Rui Pan and Car­man Neu­sta­ed­ter unter­such­ten dies in einer expe­ri­men­tel­len Tea­me­s­cape-Stu­die, bei der sie ver­schie­de­ne Teams aus ein­an­der bekann­ten und unbe­kann­ten Per­so­nen zusam­men­stell­ten, die an einem Tea­me­s­cape-Event teil­nah­men. Sie unter­such­ten Aspek­te wie Kom­mu­ni­ka­ti­on, gegen­sei­ti­ge Wahr­neh­mung und Kon­flikt. Sie fan­den her­aus, dass Tea­me­s­capes vor allem münd­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on for­dert, wobei non­ver­ba­le Aspek­te auf­grund der Dun­kel­heit der Räu­me kei­ne Rol­le spie­len. Auch schrift­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on ist kein Teil. Dadurch besteht die Gefahr, dass Intro­ver­tier­te sich weni­ger ein­brin­gen. Die Gefahr von Kon­flik­ten scheint bei unbe­kann­ten, die in einen Tea­me­s­cape-Raum gehen größer.

Hen­ry Lo, Rui Pan and Car­man Neu­sta­ed­ter (2015): Com­mu­ni­ca­ti­on, Col­la­bo­ra­ti­on, and Cou­pling: What Hap­pens When Friends Try to Escape the Room? Con­nec­tions Lab Tech­ni­cal Report 2015–1109-01, Simon Fra­ser Uni­ver­si­ty, Canada.