Ausbildungen

Aus­bil­dung Konfliktmoderator*in

Kompetenzen für nachhaltige Lösungen in Einzel‑, Team- & Organisationskontexten

Dies Angebot wird nicht mehr angeboten, wir haben aber eine Alternative für Sie:

Konflikte im Team erkennen, einordnen und moderieren

Die Ausbildung vermittelt Ihnen praxisbewährte Kompetenzen, um Konflikte auf Einzel‑, Team- und Organisationsebene sicher zu analysieren, effektiv zu moderieren und nachhaltig zu lösen. Sie entwickeln eine reflektierte Haltung, stärken Ihre Methodenkompetenz und erweitern Ihre Handlungsspielräume.

Vor Ort

Alle Informationen zum Ausbildung Aus­bil­dung Konfliktmoderator*in

Typ Ausbildung Dauer 4 Module

In der Aus­bil­dung wer­den theo­re­ti­sche Grund­la­gen, media­ti­ve Kom­pe­ten­zen, prak­ti­sches Hand­werk­zeug sowie Auf­stel­lungs­for­ma­te und SySt®-Miniaturen ver­mit­telt, erprobt und reflek­tiert und somit in Ihren Arbeits­all­tag inte­griert. So ent­wi­ckeln Sie eine reflek­tier­te Hal­tung und stär­ken Ihre Hand­lungs­kom­pe­tenz in kom­ple­xen Konfliktsituationen.

Kon­zept der Ausbildung

Sie neh­men ins­ge­samt an 4 Modu­len teil, die alle in Ham­burg statt­fin­den. Nach dem 1., 2. und 3. Modul fin­det eine Online-Super­vi­si­on statt, die Raum für Fra­gen sowie die Bespre­chung der Pra­xis­fäl­le lässt. Die drei Online-Ter­mi­ne neh­men jeweils 1,5 Stun­den in Anspruch.

 

Modul 1: Grund­la­gen der Kon­flikt­mo­de­ra­ti­on (3 Tage)

Hier ste­hen Basis­grund­la­gen sowie das Ver­ste­hen von Kon­flikt­dy­na­mi­ken und der eige­nen Rol­le als Konfliktmoderator*in im Vor­der­grund. Ziel ist das Ent­wi­ckeln einer pro­fes­sio­nel­len Haltung.

Inhal­te im Überblick:

  • Ein­füh­rung: Kon­flikt­ty­pen und deren Dynamiken
  • Eska­la­ti­ons­pro­zes­se verstehen.
  • Refle­xi­on eige­ner Konfliktlösungsstile.
  • Mei­ne Rol­le: Wie ich in der Kon­flikt­mo­de­ra­ti­on sou­ve­rän agie­ren und interveniere.
  • Ein­füh­rung in die Auf­stel­lungs­ar­beit: Was steckt dahinter?
  • Über­blick über ver­schie­de­ne For­men der Aufstellungsarbeit.
  • Ers­te Metho­den ken­nen­ler­nen und Erpro­ben, wie Auf­trags­klä­rung und akti­ves Zuhören.

Modul 2: Kon­flik­te im 1:1 bear­bei­ten (2 Tage)

Sie ler­nen, sicher mit indi­vi­du­el­len Kon­flikt­si­tua­tio­nen umzu­ge­hen und ver­tie­fen ihre Kenntnisse.

Inhal­te im Überblick:

  • Gesprächs­füh­rung nach der ALPHA-Methode
  • Umgang mit Wer­te­di­lem­ma­ta: Das Wer­te­qua­drat als Lösungsansatz.
  • Unter­stüt­zung bei schwie­ri­gen Ent­schei­dun­gen: Das Tetra­lem­ma als Format.
  • Prak­ti­sche Werk­zeu­ge: Figu­ren, Boden­an­ker oder ech­te Personen?
  • Pra­xis­re­fle­xi­on mit Supervision.

Modul 3: Kon­flik­te im Team mode­rie­ren (3 Tage)

Um Team effek­tiv bei der Kon­flikt­lö­sung beglei­ten zu kön­nen, liegt der Fokus aus der Steue­rung von Dyna­mi­ken und Gruppenemotionen.

Inhal­te im Überblick:

  • Team­kon­flik­te ana­ly­sie­ren und kartieren.
  • Anwen­dung von Sozio­me­trie in Teams.
  • Die Lösungs­zwie­bel: Ein Werk­zeug, wenn es im Team knirscht
  • Das Glau­bens­po­la­ri­tä­ten-Sche­ma: Nütz­li­che Mus­ter bil­den und das Team stärken
  • Her­aus­for­de­run­gen und Prin­zi­pi­en der Struk­tur-Auf­stel­lung in Teams
  • Inte­gra­ti­on von Kon­flikt­lö­sungs­me­tho­den in die Teamentwicklung.

Modul 4: Kon­flik­te in der Orga­ni­sa­ti­on behan­deln (3 Tage)

So kön­nen Sie auch in kom­ple­xen Orga­ni­sa­tio­nen Kon­flik­te nach­hal­tig lösen.

Inhal­te im Überblick:

  • Kon­flikt­ma­nage­ment in Ver­än­de­rungs­pro­zes­sen: Vom Umgang mit Wider­stän­den und Abwehrmechanismen.
  • Span­nun­gen, Span­nungs­fel­der und Kon­flikt­mus­ter in Orga­ni­sa­tio­nen erken­nen und verstehen.
  • Kon­flikt­kos­ten.
  • Sys­tem­de­sign Media­ti­on, inter­ne Aus­hand­lungs­pro­zes­se gestalten.
  • Kon­flikt­prä­ven­ti­on: Orga­ni­sa­tio­na­le Kon­flikt­ma­nage­ment­sys­te­me ent­wi­ckeln und gestalten.
  • Rol­le inter­ner und exter­ner Konfliktbearbeiter*innen beleuchten.
Für Solo-Selbst­stän­di­ge kann die KOMPASS — För­de­rung bis zu 4.500 Euro in Anspruch genom­men wer­den, wenn Sie inner­halb 6 Mona­te abge­schlos­sen wird. Vor der För­de­rung ist ein Bera­tungs­ge­spräch bei einer aner­kann­ten KOM­PASS-Anlauf­stel­le not­wen­dig — hier die aktu­el­le Lis­te aller Anlauf­stel­len.

Ihr Aus­bil­der­team

Die Kon­flik­te-Aus­bil­dung wird von Thors­ten Vis­bal kura­tiert und geleitet.

Die ers­ten drei Modu­le und Super­vi­sio­nen zwi­schen den Modu­len wer­den von ihm durch­ge­führt — hier pro­fi­tie­ren Sie von sei­ner jah­re­lan­gen Media­ti­on- und Kon­flikt­mo­de­ra­ti­ons-Erfah­rung sowie sei­ner Lei­den­schaft, Brem­sen zu lösen.

Ulri­ke Blu­men­schein lei­tet das vier­te Modul und kom­bi­niert ihre Kon­flikt-Exper­ti­se mit ihrem Wis­sen und ihren umfang­rei­chen Erfah­run­gen aus der Arbeit in und mit Organisationen.

Ihr Mehrwert

Sie entwickeln ein tiefes Verständnis für Konflikte und deren Dynamiken und lernen praxisnahe Strategien zur nachhaltigen Konfliktmoderation – von der individuellen Ebene bis hin zur Organisation.

Was nehmen Sie mit?

  • Steigerung der Handlungsfähigkeit in schwierigen Konfliktsituationen
  • Methodenkompetenz für Moderation in Konflikten
  • Sicherheit im Umgang mit eigenen Praxisfällen
  • Strategien zur Reduzierung von Konfliktkosten
  • Aufstellungsformate zur Integration in die Konfliktmoderation
  • Praktische Werkzeuge, die sofort im Berufsalltag einsetzbar sind
  • Eine gefestigte innere Haltung und Klarheit in der Rolle

Zielgruppe

Die Aus­bil­dung rich­tet sich an Agi­le Coa­ches, Scrum Master*innen, Füh­rungs­kräf­te, Pro­jekt- und Teamleiter*innen sowie Berater*innen, die in ihrer Pro­fes­si­on häu­fi­ger Kon­flik­ten begegnen.

Haben Sie Interesse?

Es gibt keine passenden Termine oder Sie haben vor der Buchung noch Fragen? Dann klopfen Sie gerne unverbindlich an.