Whitepaper (2018): Warum Unternehmen Teamentwicklung in der Digitalisierung neu denken sollten

aus dem Abstract: Teamarbeit hat sich stark verändert. Sie hat sich immer mehr zu einer kooperativen Teamarbeit entwickelt und findet längst auf allen Hierarchieebenen und vor allem auch in Querschnittspositionen statt. In diesem Zusammenhang muss sich auch Teamentwicklung den neuen Herausforderungen anpassen.

Die Begriffe Teamentwicklung, Teambildung und Teamcoaching werden sowohl in Deutschland als auch im englischsprachigen Ausland uneinheitlich und nicht selten synonym verwendet. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass diese Bereiche Domänen von Praktikern sind, die aus ganz anderen Bereichen kommen, etwa dem Sport. Akademische Untersuchungen zu Teamentwicklung beziehen sich hauptsächlich auf Leistungssteigerung im Team. Dabei ist gut untersucht, was leistungsfähige Teams ausmacht – Vertrauen, Kommunikation, Commitment und klare Strukturen.  Unter dem Zeichen der Digitalisierung kommen weitere Aspekte hinzu, die mit dem 4D-Charakter moderner Teams zu tun haben. Teams sind nach Hackman diverse, dispersed, digital und dynamic. Sie brauchen eine klare Richtung, einen Prozessrahmen für die eigene Organisation sowie einen unterstützenden Kontext. Teamentwicklung sollte genau das unterstützen. Es geht dabei zunehmend um Hilfe zur Selbsthilfe: Teams müssen auch befähigt werden, Probleme selbst zu lösen. Dazu ist es nötig, ihre Reflexivität zu erhöhen, also die Fähigkeit über sich als Team nachzudenken. Ein weiterer Aspekt liegt darin, ihnen Rahmenwerke zu vermitteln, die Selbstorganisation fördern, etwa Scrum oder auch OKR (Objectives and Key Results) und Entscheidungstechniken. Hier sehen wir eine  Herausforderung für die Teamentwicklung der Zukunft.

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