Die Stu­die “Why and When Hier­ar­chy Impacts Team Effec­ti­ve­ness: A Meta-Ana­ly­tic Exami­na­ti­on” von
Lind­red Leu­ra Gre­er, Bart De Jong, Maartje Schou­ten und Jen­ni­fer Dan­nals zeigt, dass Hier­ar­chie zugleich posi­ti­ve und nega­ti­ve Effek­te auf Tea­mef­fek­ti­vi­tät hat. Die Stu­die bezieht sich auf 4 vor­he­ri­ge Stu­di­en (N = 13,914 teams). Sie zeigt, dass Hier­ar­chie die Tea­mef­fek­ti­vi­tät nega­tiv beein­flusst (per­for­mance: r = -.08), aber unter bestimm­ten Umstän­den auch posi­tiv wir­ken kann. Immer wenn eine hohe Fluk­tua­ti­on besteht und sehr unter­schied­li­che Skills im Team sind, steigt der Koor­di­nie­rungs­auf­wand. Gab es Auf­ga­ben-Ambi­gui­tät erhöh­te dies die posi­ti­ven Effek­te von Hier­ar­chie eben­so. Auf­ga­ben-Ambi­gui­tät ist defi­niert durch den Grad zu dem Mit­glie­dern Klar­heit über ihre Ver­ant­wort­lich­keit fehlt. Sie wis­sen also nicht genau, was zu tun ist. Das führt dazu, dass in die­sen Fäl­len Hier­ar­chie posi­tiv auf Tea­mef­fek­ti­vi­tät wirkt.Dieser posi­ti­ve Effekt wird aber beglei­tet durch ver­mehr­te Kon­flik­te. Ver­än­de­run­gen in der Hier­ar­chie ver­stär­ken die nega­ti­ve Wir­kung wei­ter, d.h. wenn schon Hier­ar­chie dann bit­te eine stabile.

Stu­die zum Down­load hier.

Die Erkennt­nis­se aus der Stu­die: Schaf­fen Sie Auf­ga­ben­klar­heit und las­sen sie sich Teams mit homo­ge­nen Skills bil­den. Fin­den Sie in Ihrem Unter­neh­men hybri­de Lösun­gen, wenn es sol­che und sol­che Teams gibt. Sor­gen Sie dafür, dass die Teams klein sind und lang zusammenbleiben.