Fragen und Antworten zu TeamworksPLUS®

TeamworksPLUS ist die integrative Teamentwicklungs-Ausbildung für eine moderne Arbeitswelt. Wir bauen Brücken von klassischen zu agilen Arbeitsweisen und stellen das Team in den Mittelpunkt. Unsere Ausbildungsgruppen starten 2 mal im Jahr mit jeweils bis zu 12 Personen und sind oft schon viele Monate vorher ausgebucht.

Wir bieten regelmäßig Webinare an, in denen wir über die Ausbildung informieren. Einen Überblick über bisher stattgefundene Webinare und die sehr guten Bewertungen finden Sie hier.

Was ist Teamentwicklung in Ihrem Verständnis bezogen auf die neue Arbeitswelt?

Teamentwicklung ist ein Prozess, der Teamcoaching enthält. Hier haben wir einen ausführlichen Blogartikel sowie ein PDF-Infopapier vorbereitet.

Was ist mein Mehrwert bei dieser Ausbildung?

Als Angestellter, sei es Projektleiter, Scrum Master, Agile Coach, Agile Master, Berater, interner Coach oder Personalentwickler erhalten Sie eine facettenreiche Methoden- und Prozesskompetenz, die Sie für die Anforderungen der geänderten Arbeitswelt rüstet. Als externer (freiberuflich oder unternehmerisch tätiger) Projektleiter, Scrum Master, Interimsmanager, Berater oder Trainer erweitern Sie Ihr Portfolio zusätzlich um neue Geschäftsfelder.

Ist die Ausbildung systemisch?

Die Ausbildung ist integrativ, das bedeutet sie verbindet mehrere Ansätze und ist keiner bestimmten Denkschule zuzuordnen. Aus unserer Erfahrung gibt es nichts besseres zum Lernen als „verschiedene Brillen“. Das ist unser Konzept: Wir kombinieren systemische, psychologische (spezielle positive Psychologie und Entwicklungspsychologie) sowie gruppendynamische Konzepte. Wir nutzen in den Übungen viele systemische Formate, etwa Reflecting Team.

Was hat die Ausbildung mit Agilität zu tun?

Teamarbeit bedeutet zunehmend auch teilweise oder vollständige Selbstorganisation. In unserer Ausbildung schauen wir immer wieder auf Aspekte der Selbstorganisation, beispielsweise Entscheidungsfindung im Team. Was Sie lernen ist letztendlich laterale Führung oder agiles Coaching – nur etwas breiter angelegt und mit organisationalem Blick.

Ist die Ausbildung auch Change Management und Organisationsentwicklung?

Teamentwicklung ist immer Teil der Organisationsentwicklung – sie kann nicht separat gedacht werden. Das ist bei Teamcoaching-Maßnahmen mitunter anders. Diese verstehen wir auf Interventions-, nicht notwendig auf Prozessebene. Wir richten den Blick immer dann auf die Organisation, wenn es sinnvoll ist – Fokus bleibt aber der Mensch in der Gruppe. Change , Transformation und Wertewandel ist immer wieder Thema. Unser Augenmerk liegt dabei darauf, Ihnen praktikable Modelle zu vermitteln. Je nach Teilnehmergruppe setzen wir dabei kleine Unterschiede im Fokus.

Was hat das alles mit Führung zu tun?

In unserer Definition, die auf wissenschaftlichen Standards beruht, ist Führung das „Bestimmen der Richtung von Bewegung und erfolgreiche Intervenieren in kritischen Situationen“. Das bedeutet, dass auch ein Teamcoach und ein Teamentwickler führt – jedoch mehr im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe und Freisetzen von „WeQ“, also Gruppenintelligenz. Wir haben kein hierarchisches und positionsgebundenes, sondern ein rollenbezogenes Verständnis von Führung.

Ich bin nicht direkt in der Teamentwicklung, sondern angestellt als Führungskraft oder intern als Personalentwickler tätig. Passt das?

Sie sind Multiplikator und auch als solcher herzlich eingeladen, denn das, was Sie bei uns lernen, können Sie danach an andere weitergeben und mit ihnen teilen.

Erhalte ich ein Zertifikat, wenn ich nicht an der Prüfung teilnehme?

Es gibt ein Abschlusszertifikat als Teamgestalter/in nach der Teilnahme, das von der Teamworks GTQ GmbH ausgestellt wird. Dort sind die Inhalte, die Sie gelernt haben, genau beschrieben. Wer die Prüfung besteht, erhält zusätzlich eine Bescheinigung über die Zertifizierung. Dazu lesen Sie bitte die aktuelle Prüfungsordnung.

Welchen Wert hat das Zertifikat für mich?

Die Prüfung an einem Lehrstuhl weist ein entsprechendes Niveau und Unabhängigkeit nach. Wir sind als Ausbilder nicht eingebunden, die Ergebnisse bestimmt allein der Lehrstuhl. Die Ausbildungsstunden sind mit mehr als 200 weiterhin ausreichend, um die Mitgliedschaft in einem Coaching- oder Trainer-Verband zu beantragen, sollte dies angestrebt sein. Wir sind beim dvct e.V. registriert. Weiterhin bilden wir keine „Massen“ aus, sondern sind mit zwei Ausbildungsrunden pro Jahr und maximal 12 Personen pro Ausbildungsgruppe exquisit und fein. So haben Sie mit Ihrem Zertifikat auch eine Alleinstellung.

Wer von euch wird die Ausbildung begleiten?

Thorsten Visbal und Svenja Hofert werden die Ausbildung gemeinsam leiten und sind an den meisten Tagen gemeinsam aktiv. Externen Referenten binden wir hier nur als Co-Moderatoren ein.

Wieviel Personen nehmen teil?

Wir wollen nicht mehr als 12 Teilnehmer, um eine gute und intensive Zusammenarbeit zu gewähren. Klasse statt Masse.

Gibt es eine Qualitätssicherung?

Ja. Nur wenige Ausbildungen haben ein so detailliertes Curriculum wie unseres. Wir haben sehr lange und sehr genau überlegt, welche Kompetenzen vermittelt werden und auf welche Art und Weise. Das Curriculum ist von Prof. Schule geprüft und die Ausbildung wurde nach einem Jahr von ihm didaktisch evaluiert.

Bedeutet ICH in eurem Konzept nur die Beschäftigung mit mir als Trainer/Teamleiter oder auch mit den Einzelpersonen?

Beides. „There is an I in a TEAM”, ist ein bekannter Spruch. Und genau so ist es. Neben dem Aspekt des WIR gibt es immer auch den der einzelnen Persönlichkeit. Die einzelne Persönlichkeit stellen Sie als Teamcoach, aber auch die einzelnen Menschen im Team dar. Denn parallel zum Blick auf das Ganze, ist immer auch der auf den einzelnen Menschen wichtig. Unser Teamgestalter bewegt sich sicher zwischen ICH und WIR.

Wie wichtig ist Haltung?

Sehr, sehr wichtig. Vom ersten Modul an, arbeiten wir auch daran. Wir sind überzeugt, dass der Einsatz von Methoden an das entsprechende Mindset gebunden ist. Hier möchten wir auch Ihre Persönlichkeitsentwicklung einbeziehen. Unser Konzept ist so offen, dass Sie die erlernten Kompetenzen persönlichkeitsgerecht einsetzen können. Deshalb machen wir immer wieder bewusst, wo Sie gerade sind in unserem „Entwicklungsquadrat“ stehen.

Bekomme ich Tools, die ich nutzen kann?

Ja, inklusive sind verschiedene Klassiker der Teamarbeit, etwa zum Messen von Vertrauen, Reflexivität, Teamklima und High Performance. Eine Lizenz für die Nutzung des Teamkompetenzen-Tests sowie des StärkenNavigators von Svenja Hofert sowie eines Kulturwandelspiels ist ebenso enthalten.

Ich habe als Externer kein eigenes Team und möchte mal in einer anderen Branche üben. Welche Unternehmen kooperieren mit Ihnen?

Wir haben Kooperationspartner in Hamburg. Wir raten Ihnen aber auch, sich selbst auf die Suche zu begeben, denn so können Sie Ihre eigenen Präferenzen noch besser verfolgen. Damit haben wir sehr gute Erfahrungen.

Was lernt man genau?

Im Mittelpunkt steht die Moderation von Prozessen. Es geht also nicht um klassisches Training, also die Vermittlung von Inhalten. Ein Moderator muss in der Lage sein, sich flexibel auf das einzustellen, was sich in der Gruppe zeigt. Es ist also in allererster Linie eine Prozesskompetenz. Ziel ist es immer, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, also Facilitation. Lerndidaktische Grundlagen und Visualisierungskenntnisse erhalten Sie nebenbei. In jeder Gruppe sind erfahrungsgemäß Teilnehmer mit viel Erfahrung und solche mit weniger. Die Gruppen mischen sich so, dass alle voneinander lernen. Dazu tragen auch 10 Stunden Peercoaching bei, vor allem aber auch die Praxistage.

Gibt es Fördermöglichkeiten?

Ja, wir haben eine Anerkennung als Bildungsurlaubsanbieter. Weiterhin gibt es gute Fördermöglichkeiten für Teilnehmer als Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen (Mitarbeiter von Unternehmen und/oder Selbstständige). Hier mehr Infos.