Ausbildungen

Fragen und Antworten zu TeamworksPLUS®

Teamworks GTQ Gesellschaft für Teamentwicklung und Qualifizierung mbh

Team­works­PLUS® ist die inte­gra­ti­ve Tea­ment­wick­lungs-Aus­bil­dung für die moder­ne Arbeits­welt. Wir rich­ten uns an Men­schen, die Brü­cken von klas­si­schen zu agi­len Arbeits­wei­sen bau­en wol­len und stel­len das Team in den Mit­tel­punkt. Unse­re Aus­bil­dungs­grup­pen star­ten 2 mal im Jahr mit jeweils bis zu 12 Per­so­nen in Prä­senz sowie zwei Mal im Jahr Online. Unse­re Aus­bil­dung besteht seit 2015, ist mehr­fach qua­li­täts­ge­prüft und von vie­len Unter­neh­men in DACH aner­kennt und geschätzt.

Fragen und Antworten TeamworksPLUS®

Wir bie­ten regel­mä­ßig Webi­na­re, mit denen wir Appe­tit auf uns und unse­re Aus­bil­dun­gen und Work­shops machen. Ter­mi­ne ver­öf­fent­li­chen wir aus­schließ­lich in unse­rem News­let­ter.

Was ist Teamentwicklung in Ihrem Verständnis?

Tea­ment­wick­lung ist ein Pro­zess zur Leis­tungs­stei­ge­rung, der Team­bil­dung und Team­coa­ching ent­hält. Hier haben wir einen aus­führ­li­chen Blog­ar­ti­kel sowie ein PDF-Info­pa­pier vor­be­rei­tet. Tea­ment­wick­lung bedeu­tet, Work­shops und Ver­an­stal­tun­gen zu pla­nen, zu desi­gnen und durch­zu­füh­ren, die das Ziel haben, auf eine gute Team­leis­tung einzuwirken.

Was ist mein Mehrwert bei dieser Ausbildung?

Als Ange­stell­ter, sei es Pro­jekt­lei­te­rin, Scrum Master*in, Agi­le Coach, Agi­le Mas­ter, Bera­te­rin, inter­ner Coach oder Personalentwickler*in erhal­ten Sie eine facet­ten­rei­che Metho­den- und Pro­zess­kom­pe­tenz, die Sie für die Anfor­de­run­gen der geän­der­ten Arbeits­welt rüs­tet. Als exter­ner (frei­be­ruf­lich oder unter­neh­me­risch täti­ger) Projektleiter*innen, Scrum Master*innen, Interimsmanager*innen, Berater*innen oder Trainer*innen erwei­tern Ihr Port­fo­lio zusätz­lich, um sich neue Geschäfts­fel­der zu erschließen.

Wo arbeiten TeamworksPLUS® Teamgestalter*innen heute?

Ganz unter­schied­lich. Es gibt ehe­ma­li­ge Teil­neh­me­rin­nen, die heu­te in einem Geschäfts­füh­rungs­team eine Peop­le-Mana­ge­rin­nen-Rol­le haben. Ande­re sind inter­na­tio­na­le Projektleiter*innen, agi­le Mas­ter oder auch selbst­stän­di­ge Unternehmer*innen. Ein Teil arbei­tet selbst­stän­dig, ein ande­rer ange­stellt in einer Funk­ti­on, in der der Fokus auf Team­ge­stal­tung liegt. Eini­ge haben sich auch zum Orga­ni­sa­ti­ons­ge­stal­ter weitergebildet.

Ist die Ausbildung systemisch?

Die Aus­bil­dung ist sys­te­misch und inte­gra­tiv, das bedeu­tet sie ver­bin­det meh­re­re Ansät­ze — Grund­la­ge ist aber Sys­tem­den­ken. Aus unse­rer Erfah­rung gibt es nichts bes­se­res zum Ler­nen als “ver­schie­de­ne Bril­len”. Das ist unser Kon­zept: Wir kom­bi­nie­ren sys­te­mi­sche, psy­cho­lo­gi­sche (spe­zi­el­le posi­ti­ve Psy­cho­lo­gie und Ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gie) sowie grup­pen­dy­na­mi­sche Kon­zep­te. Wir nut­zen in den Übun­gen sys­te­mi­sche For­ma­te, etwa Reflec­ting Team oder auch die Aufstellungsarbeit.

Was hat die Ausbildung mit Agilität zu tun?

Das Wesen von Agi­li­tät ist empi­ri­sches Arbei­ten, also eine ite­ra­ti­ve Her­an­ge­hens­wei­se an Kom­ple­xi­tät. Die­se Her­an­ge­hens­wei­se leben wir! Team­ar­beit bedeu­tet zuneh­mend auch teil­wei­se oder voll­stän­di­ge Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on. In unse­rer Aus­bil­dung schau­en wir immer wie­der auf Aspek­te der Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on, bei­spiels­wei­se Ent­schei­dungs­fin­dung im Team. Was Sie ler­nen, ist auch late­ra­le Füh­rung oder agi­les Coa­ching — nur etwas brei­ter ange­legt und mit orga­ni­sa­tio­na­lem Blick sowie der Beto­nung von Veränderungssituationen.

Ist die Ausbildung auch Change Management und Organisationsentwicklung?

Ja, denn wir betrach­ten auch die Pro­zes­se auf der Ebe­ne der Orga­ni­sa­ti­on und deren Design. Tea­ment­wick­lung ist immer Teil der Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung — sie kann kaum sepa­rat gedacht wer­den.  Wir rich­ten den Blick immer dann auf die Orga­ni­sa­ti­on, wenn es sinn­voll ist — Fokus bleibt aber der Mensch in der Grup­pe. Chan­ge, Trans­for­ma­ti­on und Wer­te­wan­del ist immer wie­der The­ma. Unser Augen­merk liegt dabei dar­auf, Ihnen prak­ti­ka­ble Model­le zu ver­mit­teln. Je nach Teil­neh­mer­grup­pe set­zen wir dabei klei­ne Unter­schie­de im Fokus.

Was hat das alles mit Führung zu tun?

In unse­rer Defi­ni­ti­on, die auf wis­sen­schaft­li­chen Stan­dards beruht, ist Füh­rung das “Beein­flus­sen der Rich­tung von Bewe­gung und erfolg­rei­che Inter­ve­nie­ren in kri­ti­schen Situa­tio­nen”. Das bedeu­tet, dass auch ein Team­coach und ein Tea­ment­wick­ler führt — jedoch mehr im Sin­ne von Hil­fe zur Selbst­hil­fe und Frei­set­zen von “WeQ”, also Grup­pen­in­tel­li­genz. Wir haben kein hier­ar­chi­sches und posi­ti­ons­ge­bun­de­nes, son­dern ein rol­len­be­zo­ge­nes Ver­ständ­nis von Führung.

Ich bin nicht direkt in der Teamentwicklung, sondern angestellt als Führungskraft oder intern als Personalentwicklerin tätig. Passt das?

Sie sind Mul­ti­pli­ka­tor *in für Tea­megs­tal­ter­the­men und auch als sol­cher herz­lich ein­ge­la­den, denn das, was Sie bei uns ler­nen, kön­nen Sie danach an ande­re wei­ter­ge­ben und mit ihren Teams teilen.

Erhalte ich ein Zertifikat, wenn ich nicht an der Prüfung teilnehme?

Es gibt ein Abschluss­zer­ti­fi­kat als Team­ge­stal­te­rin nach der Teil­nah­me, das von der Team­works GTQ GmbH aus­ge­stellt wird. Dort sind die Inhal­te, die Sie gelernt haben, genau beschrieben.

Wer die Prü­fung besteht, erhält zusätz­lich eine Beschei­ni­gung über die Zer­ti­fi­zie­rung durch den Lehr­stuhl und unser Sie­gel. Dazu lesen Sie bit­te die aktu­el­le Prü­fungs­ord­nung.

Welchen Wert hat das Zertifikat für mich?

Die Prü­fung an einem Lehr­stuhl weist ein ent­spre­chen­des, uni­ver­si­tä­res Niveau und Unab­hän­gig­keit von unse­rem Insti­tut nach. Wir sind als Aus­bil­der nicht ein­ge­bun­den, die Ergeb­nis­se bestimmt allein der Lehrstuhl.

Die Aus­bil­dungs­stun­den sind mit mehr als 250 wei­ter­hin aus­rei­chend, um die Mit­glied­schaft in einem Coa­ching- oder Trai­ner-Ver­band zu bean­tra­gen, soll­te dies ange­strebt sein. Wir sind beim dvct e.V. regis­triert. Unse­re TeamworksPLUS®-Schwestern Agi­ler Coach und Agi­ler Kul­tur­ge­stal­ter sind geprüf­te Wei­ter­bil­dun­gen des BDVT e.V.

Wir bil­den kei­ne „Mas­sen“ aus, son­dern sind mit zwei Aus­bil­dungs­run­den pro Jahr in Prä­senz und Online sowie je maxi­mal 12 Per­so­nen pro Aus­bil­dungs­grup­pe exqui­sit und fein. So haben Sie mit Ihrem Zer­ti­fi­kat auch eine Alleinstellung.

Wer wird die Ausbildung begleiten?

Thors­ten Vis­bal und Sven­ja Hofert wer­den die Aus­bil­dung gemein­sam lei­ten und sind an den meis­ten Tagen gemein­sam aktiv. Exter­ne Refe­ren­tin­nen bin­den  wir nur im Aus­nah­me­fall ein, etwa wenn einer der bei­den krank ist.

Wie viele Personen nehmen teil?

Wir wol­len nicht mehr als 12 Teil­neh­mer, um eine gute und inten­si­ve Zusam­men­ar­beit zu gewäh­ren. Klas­se statt Mas­se. Die Online-Grup­pen sind noch klei­ner: Bis 8 Personen.

Gibt es eine Qualitätssicherung?

Ja. Nur weni­ge Aus­bil­dun­gen haben ein so detail­lier­tes Cur­ri­cu­lum wie unse­res. Wir sind auch durch einen umfang­rei­chen Qua­li­täts­si­che­rungs­pro­zess gegan­gen. Wir haben genau über­legt, wel­che Kom­pe­ten­zen ver­mit­telt wer­den und auf wel­che Art und Wei­se. Das Cur­ri­cu­lum ist von Prof. Schul­te geprüft und die Aus­bil­dung wur­de nach einem Jahr von ihm didak­tisch eva­lu­iert. Dazu gibt es Gutachten.

Bedeutet ICH in eurem Konzept nur die Beschäftigung mit mir oder auch mit den Einzelpersonen?

Bei­des. „The­re is an I in a TEAM”, ist ein bekann­ter Spruch. Und genau so ist es. Neben dem Aspekt des Wir gibt es immer auch den der ein­zel­nen Per­sön­lich­keit. Die ein­zel­ne Per­sön­lich­keit stel­len Sie als Team­coach, aber auch die ein­zel­nen Men­schen im Team dar. Denn par­al­lel zum Blick auf das Gan­ze, ist immer auch der auf den ein­zel­nen Men­schen wich­tig. Unser Team­ge­stal­ter bewegt sich sicher zwi­schen Ich und Wir.

Wie wichtig ist Haltung?

Sehr, sehr wich­tig. Vom ers­ten Modul an arbei­ten wir dar­an. Wir sind über­zeugt, dass der Ein­satz von Metho­den an das ent­spre­chen­de Mind­set gebun­den ist. Hier möch­ten wir auch Ihre Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung ein­be­zie­hen. Unser Kon­zept ist so offen, dass Sie die erlern­ten Kom­pe­ten­zen per­sön­lich­keits­ge­recht ein­set­zen können.

Bekomme ich Lizenzen, die ich nutzen kann?

Ja, inklu­si­ve sind ver­schie­de­ne von uns adap­tier­te Klas­si­ker der Team­ar­beit, etwa zum Mes­sen von Ver­trau­en, Refle­xi­vi­tät, Team­kli­ma und High Per­for­mance. Eine exklu­si­ve Lizenz für den Workli­fe­style® Stär­ken­Na­vi­ga­tor von Sven­ja Hofert Online und als Kar­ten­spiel sowie des Kul­tur­wan­del­spiels ist eben­so enthalten.

Ich habe als Externer kein eigenes Team und möchte mal in einer anderen Branche üben. Welche Unternehmen kooperieren mit Ihnen?

Wir haben Koope­ra­ti­ons­part­ner in Ham­burg. Wir raten Ihnen aber auch, sich selbst auf die Suche zu bege­ben, denn so kön­nen Sie Ihre eige­nen Prä­fe­ren­zen noch bes­ser ver­fol­gen. Stel­len Sie sich die Fra­ge, was Sie wei­ter­ent­wi­ckeln wol­len, wor­in Sie sich bewäh­ren wollen.

Damit haben wir sehr gute Erfahrungen.

Was lernt man genau?

Im Mit­tel­punkt steht die Mode­ra­ti­on von kom­ple­xen Team- und Grup­pen-Pro­zes­sen und das Team­coa­ching. Es ist kei­ne Trainerausbildung.

Eine Moderator*in muss in der Lage sein, sich fle­xi­bel auf das ein­zu­stel­len, was sich in der Grup­pe zeigt. Es ist also in aller­ers­ter Linie eine Pro­zess­kom­pe­tenz. Ziel ist es, Hil­fe zur Selbst­hil­fe zu leis­ten. Lern­di­dak­ti­sche Grund­la­gen und Visua­li­sie­rungs­kennt­nis­se erhal­ten Sie neben­bei. In jeder Grup­pe sind erfah­rungs­ge­mäß Teil­neh­mer mit viel Erfah­rung und sol­che mit weni­ger. Die Grup­pen mischen sich so, dass alle von­ein­an­der ler­nen. Dazu tra­gen auch 10 Stun­den Peer­coa­ching bei und der Praxisfall.

Unterscheidet sich die Online-Ausbildung von Präsenz?

Die Modu­le sind gleich, aller­dings ist der Selbst­ler­n­an­teil Online höher. Die The­men sind zudem mehr auf die Team­ge­stal­tung im Online-Raum aus­ge­legt. Online arbei­ten wir zudem mit Fall­ar­bei­ten, die die Peer­grup­pen gemein­sam bespre­chen und lösen. Inge­samt ist die Online-Aus­bil­dung dadurch viel­leicht sogar etwas anspruchs­vol­ler von der inhalt­li­chen Seite.

Auch in Prä­senz gehen wir immer wie­der auf Online-Umset­zung ein. Die­se The­men ste­hen aber weni­ger im Zentrum.

Gibt es Fördermöglichkeiten?

Ja, wir haben eine Aner­ken­nung als Bil­dungs­ur­laubs­an­bie­ter. Wei­ter­hin gibt es gute För­der­mög­lich­kei­ten für Teil­neh­mer aus Ham­burg, Schles­wig-Hol­stein, Nie­der­sach­sen und Ber­lin (Mit­ar­bei­ter von Unter­neh­men und/oder Selbst­stän­di­ge). Hier mehr Infos.

Wenn Sie jetzt noch wei­te­re Fra­gen zu Team­works­PLUS® haben, mel­den Sie sich bit­te direkt bei uns!

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