Fragen und Antworten zu TeamworksPLUS®

Folgende Fragen wurden uns auf den bisherigen Infoabenden gestellt. Wir wollen diese hier für alle beantworten. Termine für Infoabende in Hamburg erhalten Sie auf dieser Website. Wir bieten auch regelmäßige Webinare an, in denen wir über die Ausbildung informieren. Diese werden auf dieser Plattform angekündigt. Einen Überblick über bisher stattgefundene Webinare und die sehr guten Bewertungen finden Sie hier.

Was ist Teamentwicklung in Ihrem Verständnis bezogen auf die neue Arbeitswelt?

Teamentwicklung ist ein Prozess, der Teamcoaching enthält. Hier haben wir einen ausführlichen Blogartikel sowie ein PDF-Infopapier vorbereitet.

Was ist mein Mehrwert bei dieser Ausbildung?

Als Angestellter, sei es Projektleiter, Scrum Master Berater, interner Coach oder Personalentwickler erhalten Sie eine facettenreiche Methoden- und Prozesskompetenz, die Sie für die Anforderungen der geänderten Arbeitswelt rüstet. Als Externer (freiberuflich oder unternehmerisch tätiger) Projektleiter, Scrum Master, Interimsmanager, Berater oder Trainer erweitern Sie Ihr Portfolio zusätzlich um neue Geschäftsfelder.

Ist die Ausbildung systemisch?

Die Ausbildung ist integrativ, das bedeutet sie umfasst mehrere Ansätze. Aus unserer Erfahrung gibt es nichts besseres zum Lernen als „verschiedene Brillen“. Das ist unser Konzept: Wir kombinieren systemische, psychologische (spezielle positive Psychologie und Entwicklungspsychologie) sowie gruppendynamische Konzepte. Wir nutzen in den Übungen viele systemische Formate, etwa Reflecting Team. Auch Aufstellungsarbeit ist ein Teil, jedoch liegt der Fokus auf anderen systemischen Interventionen.

Was hat die Ausbildung mit Agilität zu tun?

Teamarbeit bedeutet zunehmend auch teilweise oder vollständige Selbstorganisation. In unserer Ausbildung schauen wir immer wieder auf Aspekte der Selbstorganisation, beispielsweise Entscheidungsfindung im Team. Was Sie lernen ist letztendlich laterale Führung oder agiles Coaching – nur etwas breiter angelegt und mit organisationalem Blick.

Ist die Ausbildung auch Change Management und Organisationsentwicklung?

Teamentwicklung ist immer Teil der Organisationsentwicklung – es kann nicht separat gedacht werden. Das ist bei Teamcoaching-Maßnahmen mitunter anders. Wir richten den Blick also immer dann auf die Organisation, wenn es sinnvoll ist – Fokus ist aber der Mensch. Change ist immer wieder Thema, vor allem in Modul 2 und 4. Unser Augenmerk liegt dabei darauf, Ihnen praktikable Modelle zu vermitteln. Je nach Teilnehmergruppe setzen wir dabei kleine Unterschiede im Fokus.

Was hat das alles mit Führung zu tun?

In unserer Definition, die auf wissenschaftlichen Standards beruht, ist Führung das „Bestimmen der Richtung von Bewegung und erfolgreiche Intervenieren in kritischen Situationen“. Das bedeutet, dass auch ein Teamcoach und ein Teamentwickler führt – jedoch mehr im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe und Freisetzen von „WeQ“, also Gruppenintelligenz. Wir haben kein hierarchisches und positionsgebundenes, sondern ein rollenbezogenes Verständnis von Führung.

Ich bin nicht direkt in der Teamentwicklung, sondern angestellt als Führungskraft oder intern als Personalentwickler tätig. Passt das?

Sie sind Multiplikator und auch als solcher herzlich eingeladen, denn das, was Sie bei uns lernen, können Sie danach an andere weitergeben und mit ihnen teilen.

Erhalte ich ein Zertifikat, wenn ich nicht an der Prüfung teilnehme?

Es gibt ein Abschlusszertifikat als Teamgestalter/in nach der Teilnahme, das von uns ausgestellt wird. Dort sind die Inhalte, die Sie gelernt haben, genau beschrieben. Wer die Prüfung besteht, erhält zusätzlich eine Bescheinigung über die Zertifizierung. Dazu lesen Sie bitte die aktuelle Prüfungsordnung.

Welchen Wert hat das Zertifikat für mich?

Die Prüfung an einem Lehrstuhl weist ein entsprechendes Niveau und kommerzielle Unabhängigkeit nach. Wir sind als Ausbilder nicht eingebunden, die Ergebnisse bestimmt allein der Lehrstuhl. Die Ausbildungsstunden sind mit mehr als 150 weiterhin ausreichend, um die Mitgliedschaft in einem Coaching- oder Trainer-Verband zu beantragen, sollte dies angestrebt sein. Weiterhin bilden wir keine „Massen“ aus, sondern sind mit zwei Ausbildungsrunden pro Jahr und maximal 12 Personen pro Ausbildungsgruppe exquisit und fein. So haben Sie mit Ihrem Zertifikat auch eine Alleinstellung.

Wer von euch wird die Ausbildung begleiten?

Thorsten Visbal und Svenja Hofert werden die Ausbildung gemeinsam leiten. Für das Thema Konflikte arbeiten wir mit Ute Zander zusammen, die Sie auf unserer Teamseite finden. Bisweilen laden wir Gäste ein oder binden einer unserer neuen Moderatoren zu Übungszwecken in Teile der Ausbildung ein, üblicherweise als Co-Moderator von uns.

Wieviel Personen nehmen teil?

Wir wollen nicht mehr als 10 bis 12 Teilnehmer, um eine gute und intensive Zusammenarbeit zu gewähren. Klasse statt Masse.

Gibt es eine Qualitätssicherung?

Ja. Nur wenige Ausbildungen haben ein so detailliertes Curriculum wie unseres. Wir haben sehr lange und sehr genau überlegt, welche Kompetenzen vermittelt werden und auf welche Art und Weise. Das Curriculum ist von Prof. Schule geprüft und die Ausbildung wurde nach einem Jahr von ihm didaktisch evaluiert.

Bedeutet ICH in eurem Konzept nur die Beschäftigung mit mir als Trainer/Teamleiter oder auch mit den Einzelpersonen?

Beides. „There is an I in a TEAM”, ist ein bekannter Spruch. Und genau so ist es. Neben dem Aspekt des WIR gibt es immer auch den der einzelnen Persönlichkeit. Die einzelne Persönlichkeit stellen Sie als Teamcoach, aber auch die einzelnen Menschen im Team dar. Denn neben dem Blick auf das Ganze, ist immer auch der auf den einzelnen Menschen wichtig. Unser Teamgestalter bewegt sich sicher zwischen ICH und WIR.

Wie wichtig ist Haltung?

Sehr, sehr wichtig. Vom ersten Modul an, arbeiten wir auch daran. Wir sind überzeugt, dass der Einsatz von Methoden an das entsprechende Mindset gebunden ist. Hier möchten wir auch Ihre Persönlichkeit einbeziehen. Unser Konzept ist so offen, dass Sie die erlernten Kompetenzen persönlichkeitsgerecht einsetzen können. Deshalb machen wir immer wieder bewusst, wo Sie gerade sind in unserem „Entwicklungsdiamanten“ (mehr dazu in der Ausbildung) aus Coaching, Moderation, Beratung, Training und Sparring.

Bekomme ich Tools, die ich nutzen kann?

Ja, inklusive sind verschiedene Klassiker der Teamarbeit, etwas zum Messen von Vertrauen, Reflexivität, Teamklima und High Performance. Eine spezielle Lizenz für die Nutzung des Teamkompetenzen-Tests sowie des StärkenNavigators von Svenja Hofert sowie eines Kulturwandelspiels ist ebenso enthalten.

Ich habe als Externer kein eigenes Team und möchte mal in einer anderen Branche üben. Welche Unternehmen kooperieren mit Ihnen?

Wir haben Kooperationspartner im Bereich Gesundheitswesen und IT sowie Startups in Hamburg. Weitere Kooperationspartner kommen hinzu, so dass wir ein passendes Team für Sie finden können. Dabei versuchen wir ein optimales Matching. Wir raten Ihnen aber auch, sich selbst auf die Suche zu begeben, denn so können Sie Ihre eigenen Präferenzen noch besser verfolgen. Damit haben wir sehr gute Erfahrungen. Eine Teilnehmerin hat beispielsweise zwei kulturell sehr unterschiedliche Teams parallel entwickelt – eines aus einem Wissenschaftsbetrieb und ein Startup.

Mir geht es darum, nur tage- und stundenweise kleine Gruppen und Teams zu coachen. Ist diese Ausbildung etwas für mich?

Ja, was Sie beschreiben, entspricht dem Teamcoaching. Mit unserer Ausbildung können Sie auch punktuell mit Gruppen arbeiten, da Sie zahlreiche kleine Interventionstools erhalten und auch noch mal in die Grundlagen systemischer Beratung eingeführt werden, sofern sie diese nicht bereits gelernt haben. Sollten Sie selbstständig sein, kann es allerdings sinnvoll sein, eine längerfristige Kundenbindung aufzubauen und auch über längere Zeiträume mit Teams zu arbeiten.

Lernt man auch Trainer-Werkzeug bzw. Facilitation?

Für Teilnehmer ohne Workshop-Erfahrung ist unsere Ausbildung auch ein kleines Train-the-Trainer – wobei wir eher die modernen Methoden aus dem Facilitation-Koffer anwenden. Lerndidaktische Grundlagen und Visualisierungskenntnisse erhalten Sie nebenbei. In jeder Gruppe sind erfahrungsgemäß Teilnehmer mit viel Erfahrung und solche mit weniger. Die Gruppen mischen sich so, dass alle voneinander lernen. Das ist Teil unseres Konzepts.

Gibt es Fördermöglichkeiten?

Ja, die Anerkennung als Bildungsurlaub läuft. Weiterhin gibt es gute Fördermöglichkeiten für Teilnehmer als Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen (Mitarbeiter von Unternehmen und/oder Selbstständige). Hier mehr Infos.