Nachbericht Modul 2 TeamworksPLUS®: Teams leiten und begleiten I

Einblicke in eine Teamentwickler Ausbildung

Das zieht einem doch die Schuhe aus! Das ist ein mögliches Fazit von unserem Modul 2, das an diesem Wochenende geendet hat. Das Highlight war Tag 2, an dem es gleich um 9 Uhr in die Praxis ging – mit einer einfachen Übung, die das typische Verhalten bei Change Prozessen verdeutlicht. Man zieht sich vielleicht die Schuhe aus, aber bald wieder an, ohne darüber nachzudenken. Heißt: Der Mensch hat die Neigung, in alte Muster und Verhaltensweisen zurückzufallen. Und er muss, was die Veränderungskurve sehr gut zeigt, aus einer passiven Haltung in ein aktives Verhalten kommen. Am Anfang also öfter mal die Schuhe ausziehen…

svenja_fbUnsere Themen waren neben Veränderung und Change auf der Wir-Ebene die Motive auf der Ich-Ebene. Wie wichtig diese im Einzel- und Teamkontext gerade in Zeiten von New Work und neuer Arbeitswelt sind, hat Svenja ja bereits ausführlich hier in ihrem Blog dargelegt, in einem Beitrag, der bereits fast 100x geteilt wurde. Doch der Teufel steckt im Detail: So ist das Zusammenspiel von Motiven und Werten nicht ganz einfach zu verstehen. „Was kann ein Teamentwickler, Teamgestalter und eine Führungskraft aktiv beeinflussen?“ Das war die Hauptfrage. Die Antwort ist geschrieben einfach, doch praktisch eine Herausforderung, und zwar jeden Tag aufs Neue. Sie hat sehr viel mit Führung zu tun – und leitet somit über in unser nächstes Modul. Über unser erstes Modul lesen Sie hier.

thorstenEin großer praktischer Mehrwert für unsere Teamgestalter war der komplette Ablaufplan für einen halbtägigen Kickoff sowie ein umfangreiches Angebot als Anhaltspunkt für Aufbau und Kalkulation von Teamentwicklungsmaßnahmen. Dass alle Teilnehmer ihren eigenen Workshop gestalten durften und dazu Feedback bekamen, bekam viel Beifall. Das Tool „Teampotenzialanalyse“, das wir als Analyse- und Entwicklungsinstrument für High Performance Teams konzipiert haben, fand ebenso viel Anklang. High Performance Teams sind dabei nach Svenjas Definition Teams, die sich selbst Ziele suchen und mit anderen Teams messen. Als Beispiel nannte sie Bayern München, das wohl eher als High Performance Team gelten kann als Fortuna Düsseldorf. Das Tool tut aber auch seinen Dienst, wenn man in einem ganz normalen Team tätig wird. Wichtig ist nur, dass das Team an einer gemeinsamen Sache arbeitet.

danke_facebookZur Praxis: Viele der Teilnehmer nutzen das Modul und die vorgestellten Methoden im Praxisteil für die konzeptionelle Vorbereitung ihrer jetzt in den nächsten Wochen anstehenden ersten eigenen Workshops, die sie als Teamgestalter in der Praxis begleiten. Viel Erfolg an dieser Stelle!

Am Ende der drei Tage war durch das    – diesmal in Bewegung erfolgte – Feedback klar und deutlich zu sehen, dass alle Teilnehmer ihre Entwicklung als Teamgestalter positiv sehen! TeamworksPLUS bewegt! Auch bei Twitter, siehe Foto.

gerlach

Und Teilnehmerin Ina Lange meldete gleich am nächsten Tag den erfolgreichen Einsatz der StärkenNavigator-Karten (Link hier bei uns unter Tests): „Das Anfassen der Karten, die Stärken so spielerisch und tatsächlich zu begreifen hat etwas ausgelöst bei meinem Klienten. Danke dafür.“

Im März geht es also weiter mit den Themen Führung als Teamentwicklung und Konfliktmanagement in „Teams leiten und begleiten II“. Und wer jetzt neugierig geworden ist: Am 18.1. gibt es das Webinar „Die Führungskraft als Teamentwickler“ zum Antesten – sowie am am 12.2. und 3.2. unseren Infoabend in Hamburg.

 

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